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Fahradtour zum Hermann-Almers-Haus

Der Heimatverein Farge- Rekum radelt nach Rechtenfleth.

Beim Heimatverein Farge-Rekum stand eine Fahrradtour nach Rechtenfleth auf dem Programm. Ziel war das dortige Haus des als Marschendichter bekannten Schriftstellers Hermann Allmers. Zahlreiche Teilnehmer hatten sich am frühen Morgen am Treffpunkt, dem Kahnschifferhaus in Rekum, eingefunden. Idee und Planung der Tour lagen in Händen des Ehepaars Renken. Und so startete die Gruppe unter deren Leitung bei schönstem Sonnenschein und in voller Erwartung des Ziels.
Entlang des Weserdeichs ging es weserabwärts zunächst vorbei am Denkort Bunker Valentin. Er ist zwar den meisten bekannt, da er schon seit vielen Jahrzehnten ein Teil ihrer Heimat ist. Aber trotzdem löst er immer wieder ein beklemmendes Gefühl aus. An der Deichüberfahrt Hiddigwardener Straße schlossen sich dann noch weitere Teilnehmer der Gruppe an. Vorbei an den vielen Pütten, die vom Deichbau der Vergangenheit und Gegenwart zeugen, und der Aschwardener Mühle ging es zum Aschwardener Siel, wo eine kurze Rast eingelegt wurde.
Wie immer, wenn man am Deich radelt, kommt gefühlt der Wind stets kräftig von vorne. So war es dann auch auf der weiteren Strecke. In Wersabe gab es einen kurzen Abstecher zur Kirche, die teilweise aus dem 15. Jahrhundert stammt. Vorbei an Offenwarden und Sandstedt erreichten die Radler dann Rechtenfleth. Im Gasthof Mensing konnten sie sich beim Mittagessen von den Anstrengungen der Tour erholen. Schließlich stand der Höhepunkt des Tages noch bevor.
Am Nachmittag erwartete die Gruppe dann das alte Anwesen Hermann Allmers. Schon von außen war man erstaunt über dieses Kleinod in dem doch eher unscheinbaren Ort. Unter sachkundiger Führung wurde das Gebäude besichtigt. Dabei erfuhren die Teilnehmer sowohl etwas über das Leben und Wirken des Marschendichters Allmers als auch über dessen Haus.
Auf der Rückfahrt zeigte sich, dass der Wind nicht gedreht hatte: Diesmal schob er die Radfahrer flott vor sich her. Unterbrochen wurde dieser Schwung mit einer Einkehr im ländlich urigen "Hofcafe An'n Diek" in Wersabe. Lebhaft wurde über das bisher Erlebte gesnackt, sodass die Tourenleitung irgendwann zur Weiterfahrt drängen musste. Schließlich wollte man den Tag auf dem Farger Schützenplatz ausklingen lassen.
Also wurde noch einmal kräftig in die Pedale getreten. Entlang ging es wieder an dem fast fertigen, knapp acht Meter über Normalnull hohen Bollwerk gegen den "Blanken Hans". Nachdem sich dann unterwegs bereits einige Teilnehmer verabschiedet hatten, erreichte die restliche Gruppe den Farger Schützenplatz. Im Schützenzelt ließ man den Tag bei erfrischenden Kaltgetränken Revue passieren. Einhellige Meinung war: Die Tour hat viel Spaß gemacht und war wegen des Hauptziels auch sehr informativ. Der Dank ging an die Tourenleitung, das Ehepaar Renken.