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Jahreshauptversammlung == T E R M I N Ä N D E R U N G ==

Die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Farge-Rekum am 27.01.2019 im „Rekumer Hof“ wird verschoben.


Neuer Termin ist am 17.02.2019 im "Fährhaus Farge" um 15 Uhr 30.

Grund: Die amtl. Bekanntmachung der Einladung und Tagesordnung erschien verspätet in der „Norddeutschen“.

Der Vorstand


 

Tanklager wird für Natur reserviert

Antwort des Bremer Senats auf die kleine Anfrage der SPD (siehe nachfolgenden Artikel " Welche Zukunftspläne gibt es für das Gelände des Tanklagers Farge"

Der Bund wischt alle Überlegungen für die künftige Nutzung des ehemaligen Tanklagers in Farge beiseite. Im ehemaligen Hafen wird es keinen Fähranleger für den Denkort Bunker Valentin geben. Auch eine gewerbliche Nutzung des Hauptgeländes kommt demnach nicht infrage, um etwa eine Akku-Fabrik für E-Autos anzusiedeln. Stattdessen soll das Tanklager-Gelände als Ausgleichsfläche für Bundesbehörden vorgehalten werden. Das ist einem Papier zu entnehmen, das am Dienstag dem Bremer Senat vorlag. Anlass war eine SPD-Anfrage zur Zukunft des Tanklagers.

Bremen führt, so steht es in der Antwort des Senats, keine Gespräche mit dem Ziel, das Tanklager von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zu kaufen. Denn: Es sei „vonseiten des Eigentümers vorgesehen, das zusammenhängende Waldbiotop an den Bundesforst zu übergeben und als Vorgriff auf eventuelle Kompensationsmaßnahmen des Bundes vorzuhalten“. Das Tanklager ist bereits jetzt als Wald im Flächennutzungsplan eingetragen, eine Umnutzung für Gewerbe würde einen „erheblichen Eingriff besonderer Schwere darstellen“. Ohnehin würden nach Meinung der Experten die Erschließung und die unterirdischen Anlagen eine Gewerbenutzung schwierig machen.

Blumenthals Ortsamtsleiter Peter Nowack hatte in den vergangenen Monaten dafür geworben, kreative Ideen für eine gewerbliche Nutzung des rund 300 Hektar großen Areals zu entwickeln. Nowack hatte zum Beispiel vorgeschlagen, hier eine Fabrik zur Produktion von Auto-Akkus anzusiedeln, um den Stadtteil zu einer Adresse für E-Mobilität zu machen. In der Antwort des Senats wird stattdessen deutlich, dass eine Nutzung allenfalls als Naherholungsgebiet für den Stadtteil und als Teil der Gedenklandschaft Bunker Valentin gesehen wird.

Auch die Pläne eines eigenen Anlegers am Denkort haben sich zumindest für diese Stelle zerschlagen. Der einstige Tanklager-Hafen wird demnach in Teilen an den Deichverband für den Hochwasserschutz abgegeben, der Rest solle als „Kompensationsflächen für Maßnahmen der Wasserschifffahrtsverwaltung“ dienen. Offenbar will der Senat aber grundsätzlich an der Idee eines Anlegers festhalten und hat die städtische Hafen-GmbH Bremenports beauftragt, Alternativen auszugucken.

Quelle: Michael Brandt, Die Norddeutsche, 16.01.2019

 

Welche Zukunftspläne gibt es für das Gelände des Tanklagers Farge?

Das Tanklager Farge ist mit über 300.000 Kubikmetern Fassungsvermögen in 78 Tanks das größte künstlich angelegte unterirdische Tanklager der Welt. Errichtet in den dreißiger Jahren wurde es bis 2013 betrieben. Eigentümer ist die Bundesrepublik Deutschland. Bombardierungen während des Zweiten Weltkrieges haben wohl zu Schäden geführt, die noch heute Umweltgefahren weit über das Gelände hinaus verursachen. Die Sanierung auf dem weitläufigen Areal hat inzwischen begonnen.
Auf dem 300 Hektar großen Gelände (davon 200 Hektar auf Bremischem Gebiet) wurde die Sanierung des verseuchten Grundwassers bereits 2010 begonnen und wird voraussichtlich bis 2034 dauern. Bis 2014 wurden 24 Tonnen Schadstoffe entsorgt, ein Vielfaches davon befindet sich noch in der Erde. Die Grundwasserverseuchung bedroht langfristig das bedeutende Wasserschutzgebiet Blumenthal, aus dem für die Versorgung des Stadtteils jährlich etwa sechs Millionen Kubikmeter Trinkwasser entnommen werden.
Die Beseitigung von Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg wird gleichzeitig durchgeführt. Allein 2016 wurden mindestens fünf Bomben gefunden und beseitigt, drei weitere bis Juni 2017. Unter Federführung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) werden derzeit u. a. am ehemaligen Entladegleis Bodenuntersuchungen bis unter den Grundwasseranschnitt durchgeführt, da die BImA mittelfristig eine Alternative zur laufenden Sicherung des Grundwasserabstroms mittels Brunnen sucht. Hierfür muss die Bundesanstalt zunächst die Ausdehnung der Bodenkontaminationen im Detail erkunden. Erst dann kann die BImA Art und Umfang weiterer Maßnahmen planen und durchführen.
Auch Ortspolitik, Initiativen und Bürger/-innen im Stadtteil verfolgen die Entwicklung auf dem Gebiet mit Interesse. So hat der Denkort Bunker Valentin die Nutzung des Schiffsanlegers auf dem Gelände des Tanklagers – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bunker – für einen anzustrebenden Fähranleger für Besucher/-innen des Denkorts angeregt, der Sportverein TSV Farge-Rekum interessiert sich als Standort für seinen neuen Trainingsplatz ebenfalls für ein Gelände in Hafennähe. Insgesamt bietet das Gelände des ehemaligen Tanklagers umfangreiche Perspektiven zur Weiterentwicklung des Standortes Bremen-Nord.

Quelle: Kleine Anfrage der Fraktion der SPD an den Senat, 26.11.2018

Ein neuer Wald als Ersatz

Als Ausgleich für das Neubaugebiet „Aumunder Wiesen II“ sollen neue Lebensräume entstehen

Vegesack.
Für das Baugebiet Aumunder Wiesen II entsteht als Ausgleichsmaßnahme in Rekum ein neuer Wald mit mehr als 17 000 Quadratmetern. Das bestätigt die Umweltbehörde.

Im Neubaugebiet „Aumunder Wiesen II“ sollen 16 Einzelhäuser und 16 Doppelhaushälften entstehen, wie es der Bebauungsplan vorsieht. Die Firma M-Projekt wird als Bauherr ein neues Wohnangebot zwischen dem Aumunder Friedhof und Beckstraße in Nachbarschaft zu den bereits bebauten Aumunder Wiesen I schaffen (wir berichteten).
Bereits im Vorfeld sind auf einer Fläche von 1,4 Hektar Bäume gerodet worden, was für erheblichen Unmut der Anwohner sorgte. Vor Kurzem wurden die überarbeiteten Pläne dem Beirat Vegesack vorgestellt. „Die Fläche, die bebaut werden soll, war früher eine riesige Sandgrube“, sagt Manfred Baumgart von der Siedlergemeinschaft Aumund I, „dort wurden 240 000 Kubikmeter Sand herausgeholt.“ Anschließend wurde die etwa 2,6 Hektar große Sandabbaufläche mit Bauschuttmaterialien verfüllt. Manfred Baumgart hält es für möglich, dass Schadstoffe in das Regenrückhaltebecken gelangen, das im Zuge der Wohnbebauung entstehen soll. „Wir werden jedenfalls die Wasserqualität genau prüfen lassen“, sagt Manfred Baumgart.
Doch das Entwässerungskonzept für das Neubaugebiet steht, ebenso wie der Plan für eine Spielstraße und die Kita- und Schulversorgung. Mittlerweile gehen auch die Planungen für den Eingriff in die Natur voran, der durch sogenannte Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden muss. Die rechtlichen Grundlagen für diese sogenannte Kompensation liefern Bundesnaturschutzgesetz und das Bremische Naturschutzgesetz: Natur, die durch Bebauung verschwindet, muss an anderer Stelle neu geschaffen oder entwickelt werden. Doch in einer dicht besiedelten Großstadt wie Bremen sind solche Flächen knapp, und in unmittelbarer Nähe der „Aumunder Wiesen II“ lassen sich keine finden. Den Überblick über den Flächenpool, aus dem sich geeignete Standorte rekrutieren, hat in Bremen die Hanseatische Naturentwicklung GmbH (Haneg), die ein Kataster aller Kompensationsflächen führt.
Weil im Sinne des Bremischen Waldgesetzes der gerodete Gehölzbestand auf den Aumunder Wiesen als Wald eingeordnet wurde, soll auch wieder Wald entwickelt werden.
In der Rekumer Geest, in der Nähe der Lagerstraße, sollen nach Auskunft von Jens Tittmann, Pressesprecher der Umweltbehörde, zwei Flächen mit neuem Wald entstehen: Die eine ist 7 400, die andere 9 800 Quadratmeter groß, insgesamt also werden es 17 200 Quadratmeter sein. Die Kosten belaufen sich seiner Aussage nach auf etwa 150 000 Euro.

Die zweite Kompensationsfläche soll in den Hammersbecker Wiesen liegen, in denen artenreiches Feuchtgrünland auf einer Fläche von 7 600 Quadratmetern entwickelt werden. „Diese Pachtfläche soll weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden, allerdings mit Auflagen“, sagt Hans Ulrich Müller von der Haneg. Die Flächengrößen für die Kompensationsmaßnahmen wurden vom Planungsbüro BPW Baumgart und Partner berechnet.
Die Anpflanzungen des Waldes auf sandigem Grund wird die Hanseatische Naturentwicklung GmbH (Haneg) vornehmen: „Es gibt aber noch keinen Vertrag mit dem Bauherren“, sagt Hans Ulrich Müller von der Haneg, „von daher steht noch nicht fest, wie die Kompensations-maßnahmen im Einzelnen aussehen werden. Wir werden jedoch in der Rekumer Geest vor allem Eichen pflanzen und die Flächen anschließend pflegen.“ Um das Aufwachsen der Jungbäume zu sichern, soll der neue Wald von einem Wildschutzzaun umgeben werden.

„Wir werden in der Rekumer Geest vor allem Eichen pflanzen.“ Hans Ulrich Müller, Haneg

Quelle: „Die Norddeutsche“ Lokales am 29.November 2018, von Jörn Hildebrandt

 

Willkommensparty im NUNATAK / Blumenthal

Am 26.10.2018 luden die Kinder und Bildungs-Senatorin Claudia Bogedan und der kulturpolitische Sprecher der SPD und stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Rönnebeck, Elombo Bolayela zu einer Willkommensparty ins NUNATAK in Blumenthal ein.

Wir vom Heimatverein Farge-Rekum ev. übergaben den beiden „Neurönnebeckern“ als Willkommensgeschenk ein Einzugsbrot mit Salz und einem Cent.

Wir Wünschen beiden Familien eine Gute Zeit im Bremer Norden.

Beiträge des Heimatverein Farge-Rekum zum Datenschutz

Um der Datenschutzverordnung zu genügen, hat der Heimatverein folgendes beschlossen:

1. Neue Mitglieder haben ab sofort die Beitrittserklärung mit der anhängenden  Einwilligungserklärung und dem Datenschutzhinweis zu unterschreiben. Ausnahmen davon können wir uns zukünftig nicht erlauben.

2. Die eingetragen Mitglieder werden gesondert in dem jährlich am Jahresende erscheinenden Mitteilungsheft informiert.

Plattdeutsch im Kahnschifferhaus

Plattdeutsch findet nun jeden Dienstag ab 15.00 Uhr im Wechsel mit der Handarbeitsgruppe statt.

 

Der Heimatverein Farge-Rekum e. V. macht sich stark für die plattdeutsche Sprache.  Am Dienstag den 24.04 2018 in der Zeit von 15.00 – 16.30 Uhr üben  z. Zt. ca. 8 „Plattsnacker“  sich im Plattdeutsch sprechen.
Auch Nichtmitglieder des Heimatvereins sind hier zu herzlich eingeladen. Jeder der Spaß an der Sprache hat kann sich telefonisch unter 68 31 96 oder 0177 83 26 799 bei Rosemarie Dietrich melden. Gerne beantworten wir ihre Frage.   

Farge-Rekum, eine lange Geschichte

Erhältlich sind sie zur Zeit gegen eine Schutzgebühr von 5,-€
bei der

Blumenthaler Bücherstube
Landrat-Christians-Str. 140
28779 Bremen

oder zu den Archivzeiten oder Ausstellungen im Archiv
des Heimatverein im Kahnschifferhaus

Baustelle Farger und Alte Str., Anfang November 2018 Ende Februar 2019

T E R M I N Ä N D E R U N G !

Die hanseWasser Bremen GmbH saniert den Niederschlagswasserkanal in der Farger Straße in Bremen Farge in der Zeit von Anfang November 2018 bis Ende Februar 2019
Der Kanal hat einen Durchmesser von 400mm und soll im Schlauchverfahren in geschlossener Bauweise erneuert werden.
Der Mischwasserkanal aus dem Jahr 1975 weist Undichtigkeiten und Längsrisse auf.
Der Sanierungsabschnitt liegt im Bereich von Hausnummer 6 bis 95 in der Farger Straße.
Für die Sanierung des Niederschlagswasserkanals gelten folgende Randbedingungen:
- zum Einbau der Schlauchliner und für die dazugehörigen Arbeiten ist eine Teilsperrung für eine Fahrtrichtung an den betroffenen Schächten notwendig.
- die Hausanschlußleitungen müssen wegen ihren guten Zustands nicht erneuert bzw. renoviert werden.
Auf Grund der vielen Arbeitsschritte (Kanaluntersuchung, Kanalreinigung, Vorarbeiten mittels Roboter, Sanierung mittels Schlauchliner) kann es zwischen den einzelnen Arbeitsschritten zu Unterbrechungen kommen.
Die Anwohner in den einzelnen Baustellenbereichen werden rechtzeitig durch ein Informationsschreiben zur Kanalsanierung informiert.

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Die hanseWasser Bremen GmbH saniert den Schmutzwasserkanal in der Farger Straße und Alte Straße in Bremen Farge in der Zeit von Ende Januar 2020 bis ca. Ende August 2020
Der Kanal hat einen Durchmesser von 800mm und soll im Schlauchverfahren in geschlossener Bauweise erneuert werden.
Der Mischwasserkanal aus dem Jahr 1975 weist Undichtigkeiten und Längsrisse auf.Der Sanierungsabschnitt liegt im Bereich von Hausnummer 119 bis 95 in der Farger Straße und geht über die Alte Straße bis zur Kläranlage Farge und hat eine Länge von 1252m. Der Baubereich geht auch aus dem Lageplan hervor, der als pdf-Datei über den unten genannten Link aufrufbar ist.
Für die Sanierung des Schmutzwasserkanals gelten folgende Randbedingungen:
- zum Einbau der Schlauchliner und für die dazugehörigen Arbeiten ist eine Teilsperrung für eine Fahrtrichtung an den betroffenen Schächten notwendig.
- die Hausanschlußleitungen müssen wegen ihren guten Zustands nicht erneuert bzw. renoviert werden.Auf Grund der vielen Arbeitsschritte (Kanaluntersuchung, Kanalreinigung, Vorarbeiten mittels Roboter, Sanierung mittels Schlauchliner) kann es zwischen den einzelnen Arbeitsschritten zu Unterbrechungen kommen.Die Anwohner in den einzelnen Baustellenbereichen werden rechtzeitig durch ein Informationsschreiben zur Kanalsanierung informiert.
Bei allen Fragen bezüglich der Kanalsanierung wenden Sie sich bitte an die hanseWasser Bauleitung (Herrn Messer) für diese Maßnahme, den Sie unter der Tel.: 0421/988-1311 erreichen.

Quelle: hanseWasser
https://www.hansewasser.de/wir-als-unternehmen/service/baustellenradar.html