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+ + + Kartenvorverkauf für Vorstellung der Hinnebecker Volksbühne + + +

Ab sofort können die Eintrittskarten für die vom Heimatverein Farge-Rekum am 19.11.2019 gebuchte Vorstellung unter der Telefonnummer 0421/68 31 96 reserviert werden.

Der Preis beträgt  10,00 € pro Karte

Anmeldung bis zum  1.11.2019

***** Neuer Beitrag *****

Fremdenverkehr in Farge-Rekum

Zusammenstellung aus den Unterlagen des Archivs zu den Aktivitäten des Heimatvereins zum Thema: Fremdenverkehr in Farge-Rekum

!!! Neue Veranstaltung im September !!!

Die Damen des  Heimatverein Farge – Rekum planen eine Tagestour zu Dr. Oetker nach Bielefeld.

--- Näheres hierzu findet ihr unter Termine ---

Heimatverein Farge-Rekum und der Schifferchor Rekum präsentieren sich im Gerhard Marcks Haus

Am Freitag, dem 12. April beginnt ein besonderes Event im Gerhard Marcks Haus:

„Fünf Tage – fünf Kontinente“

Im Rahmen der Ausstellung von Luise Kimme zeigen das Gerhard Marks Haus und Bremer unterschiedlicher kultureller Herkunft ihre Geschichten, Traditionen, Sehenswürdigkeiten, Musik, Tanz und Literatur unter dem Motto: „Wer lebt heute in Bremen“.

Am Eröffnungstag (Freitag, 12. April, 18:00 Uhr) wird Europa vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt mit Informationen und Musik aus Bulgarien.

Der Abend wird dann ab 19:30 Uhr vom Heimatverein Farge-Rekum und dem Schifferchor Rekum fortgeführt. Arend Wessels und Bernhard Dietrich zeigen die Präsentation: „Farge-Rekum - ein Ortsteil ganz im Norden von Bremen stellt sich vor“ und der Schifferchor sorgt für die maritime musikalische Untermalung. Der Abend endet um 21:00 Uhr.

Wir hoffen auf zahlreiche Gäste, nicht nur aus Bremen-Nord.

Die weiteren Abende:

Samstag, 13. April, ab 18:00 Uhr geht es um Nordamerika und Kanada

Sonntag, 14. April, ab 18:00 Uhr stellen sich Südamerika und Australien vor

Dienstag, 16. April, ab 18:00 Uhr ist Asien im Fokus der Vorträge

Mittwoch, 17. April, ab 18:00 Uhr geht es um Afrika.

Siehe auch Veranstaltungskalender des Gerhard Marcks Haus - https://marcks.de/de/besuch/veranstaltungskalender/

Der Eintritt in das Gerhard Marcks Haus ist an diesen Abenden jeweils kostenlos.

- Bericht zur Veranstaltung, siehe Website "Veranstaltungen 2019"-

 


 

Neue Infotafel am Kahnschifferhaus

Mit vereinten Kräften wurde die neue Schautafel, in der über die aktuellen Veranstaltungen im Kahnschifferhaus informiert wird, aufgestellt.

 


 

„Herzen gegen Schmerzen“

Die Handarbeitsgruppe des Heimatvereins hatte sich bei ihrem letzten Treffen (Dienstag, 26. März) zusammengefunden, um Kissen in Herzform für an Brustkrebs erkrankte Frauen zu nähen. Diese Herzen werden von den operierten Patientinnen unter dem Arm getragen, um die Operationsschmerzen in den Achseln zu lindern.

Die Initiatorin der Aktion, Helga Bruns, hat die von der Handarbeitsgruppe genähten Kissen bereits den Frauen im Klinikum Bremen–Nord überbracht. Hier wurde die Kissenspende mit großer Freunde in Empfang genommen.

Für den Herbst hat Helga Bruns eine Wiederholung der Aktion geplant.

 

 

 

 


Stellungnahme des Heimatvereins zum Zeitungsartikel Weser-Kurier – Die Norddeutsche – 29-01-2019: "Bis in die eigene Familie"

siehe Link zum Zeitungsartikel Weser-Kurier – Die Norddeutsche – 29-01-2019

… der Heimatverein tut sich mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in Farge und in den eigenen Reihen bis heute schwer…… . Auch 70 Jahre danach ist dem Verein das Thema offenbar noch zu heiß.

Diese Aussage zeigt, dass Herr Chantelau sich mit den Gegebenheiten vor Ort nicht auskennt und keine verlässlichen Recherchen betrieben hat. Er kennt nicht die Arbeit der Vereine vor Ort und das Engagement von Vereinsvorständen und Einzelpersonen. Er gibt hier seine persönliche Meinung wieder und fügt durch die Veröffentlichung in der Presse dem Ansehen des Vereins erheblichen Schaden zu. Nicht nur der Verein sondern auch einzelne Personen werden hier verleumdet. Die Aussage „in den eigenen Reihen“ bezieht sich auf den Vorstand und jedes Vereinsmitglied.
Eigentlich erübrigt es sich, diese falsche Aussage detailliert zu widerlegen, denn dem überwiegenden Teil der Vereinsmitglieder und der Farge-Rekumer Bevölkerung sind die Tätigkeiten des Vereins bekannt.
Deshalb hier nur ein kleiner Auszug der Aktivitäten, die sich mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit im Ort befassen:
Schon in den 60er Jahren verfassten Heinrich Garrn und Hans Lübsen für das Heimat- und Vereinsblatt Ausarbeitungen zum Bunkerbau und zur Lagersituation. (siehe z.B. Heimat-und Vereinsblatt Heft 18)
Die erste Ausstellung über den Bunker Valentin wurde in den 90er Jahren im Kahnschifferhaus gezeigt. Diese Ausstellung steht jetzt in der Baracke 27.
Rainer Christochowitz, mehrere Jahre 2. Vorsitzender des Heimatvereins , war der erste, der Führungen im Bunker durchführte und im Jahr 2000 das Buch „U-Boot-Bunkerwerft Valentin“ veröffentlichte.
Das Archiv des Heimatvereins verfügt über eine große Sammlung von Bildern und Dokumenten, die von Historikern für Publikationen eingesehen wurden und bei der Einrichtung der Gedenkstätte im Bunker der Landeszentrale für politische Bildung zur Verfügung standen. Beispiel einer Publikation ist das Buch „Bunker Valentin“ von Dr. Marc Buggeln, in dessen Nachwort Rita und Gerhard Scharnhorst für die Unterstützung gedankt wird und in dem zahlreiche Fotos aus dem Archiv des Heimatvereins enthalten sind.
Gerhard Scharnhorst, der langjährige 1. Vorsitzende des Heimatvereins, gehört zu den Gründern des seit 1999 bestehenden Vereins Dokumentations-und Gedenkstätte Geschichtslehrpfad Lagerstraße /U-Boot-Bunker Valentin.
Dieser Verein hat in seine Vereinsziele folgendes aufgenommen: „Aufarbeitung der NS-Vergangenheit“.
Seit Gründung dieses Vereins bis heute gehören Mitglieder des Heimatvereins zum Vorstand. Der Verein Geschichtslehrpfad organisiert seit seinem Bestehen verschiedene Gedenkveranstaltungen, Ausstellung und Vorträge sowie Konzerte und Lesungen im Bunker wie z.B. das Konzert des Deutsch-Polnischen Chores Bremen „Blicken wir der Wahrheit ins Auge“.
Am Volkstrauertag wird nicht nur ein Kranz am Ehrenmal Rekumer Straße niedergelegt sondern auch am Mahnmal „Vernichtung durch Arbeit“ am Bunker. Hieran beteiligen sich ein Großteil aller Farger und Rekumer Vereine.

Richtigstellungen zu den falschen Angaben im Artikel

Absatz 1
Wodurch ist belegt, dass vor Ort das Bestehen einer Ortsgruppe der NSDAP „total tabu“ gewesen ist und kaum bekannt ist, dass eine derartige Gruppe bestanden hat?

Absatz 2
Herr Chantelau will „Licht ins Dunkel“ bringen. Dies meint er, mit der Auflistung von Namen zu tun. Lediglich das Nennen von Namen ist keine „Aufarbeitung der NS-Zeit“, dazu gehört vielmehr, z.B. ein wissenschaftliches fundiertes Arbeiten mit genauer Recherche und Verifikation. Hierbei verkennt Herr Chantelau auch, das eine namentlich bekannte Mitgliedschaft oder Nichtmitgliedschaft in nationalsozialistischen Organisationen allein nicht als Beleg für Täterschaft oder Nichtbeteiligung gelten kann. Bereits die amerikanische Militärregierung erkannte schnell, dass Täter häufig vermieden, formale Mitgliedschaften in der NSDAP und deren Unterorganisationen einzugehen.

Absatz 3
"Vor 1939 war Farge ein weißer Fleck auf der Landkarte Bremer Historiker“
Hier ist augenscheinlich keinerlei Recherche erfolgt und lediglich eine Behauptung aufgestellt worden. Es gibt eine Vielzahl von Publikationen Bremer Historiker. An erster Stelle ist hierzu Prof. Herbert Schwarzwälder – Das große Bremen-Lexikon zu nennen, ein Standardnachschlagewerk zur Bremer Geschichte. Der Artikel über Farge (S. 205) nennt neben dem Bunker auch die Witteborg, die Freiwillige Feuerwehr und die Schule und setzt zeitlich somit deutlich vor 1939 an. Wer Regionalgeschichte Bremens schreiben möchte, sollte dieses Buch häufiger mal in die Hand nehmen. Empfehlenswert ist auch die Lektüre von Schwarzwälders „Geschichte der Freien Hansestadt Bremen“ (5 Bände), in der Farge in den Bänden 1 (bis 1810), 2 (1810-1918) und 4 (1933-1945) Erwähnung findet.
(Wenn einem das noch zu wenig an Erwähnung ist, muss man sich vielleicht damit abfinden, dass Farge eben ein kleiner Ort ist, in dem wenig Weltbewegendes passierte. Der Ort könnte ohne den Bunker so oder ähnlich fast überall in Nordwesteuropa zu finden sein.)
Geschichtliche Daten stehen in einem Aufsatz von Prof. Dr. Trüper, erschienen in der Festschrift zum 75. Jubiläum des Heimatvereins, mit dem Titel „Bremen holte sich Farge-Rekum zweimal“. Dies kurz zusammengefasst: Farge wechselte erstmals 1437 in die stadtbremische Landeshoheit, Rekum erstmals 1498. Nach dem 30jährigen Krieg ging Farge-Rekum in schwedischen Besitz über. Nach einer Folge politisch verschiedener Zugehörigkeiten 1939 wieder – zum zweiten Mal – an Bremen.

Absatz 4
Hier enthält die Auflistung der Namen (siehe oben) keinerlei Aussage zur Bedeutung dieser Ortsgruppe vor Ort. Wie brachten sich die Mitglieder im Sinne der NSDAP vor Ort ein, wie agierten sie während des Bunkerbaus, wie nach Kriegsende. Ohne diese Betrachtungen ist es nicht sinnvoll, lediglich Namen in den Raum zu stellen. Der Geschichtswissenschaftler würde weiterhin auch nach Verstrickungen von Nichtmitgliedern der NSDAP forschen! Mit dieser Aussage verkennt Chantelau auch, dass z.B. eine Nichtmitgliedschaft in bestimmten Berufsgruppen (Lehrer, Juristen, Staatsbedienstete) die Entlassung zur Folge hatte, was auch der Entnazifizierungsbehörde bekannt war (Die pure Mitgliedschaft in der NSDAP war nie strafwürdig, erst recht nicht bei Jugendlichen). Nichtmitglieder, das zeigen zahlreiche Beispiele, profitierten aber durchaus auf hohem Niveau von den Verbrechen. Stichwort hier ist die Aufnahmesperre: Nicht jeder, der wollte, konnte der Partei auch beitreten. Mit Einbeziehung der Unterorganisationen ist trotzdem von einem Anteil von 50% der Bevölkerung auszugehen, der nationalsozialistisch organisiert war. Die historische Aussagekraft einer reinen Namensliste ist demnach nicht vorhanden.
(Wie lang ist denn die Liste? Unter 50% der Bevölkerung? Dann wäre Farge-Rekum ein Hort des Widerstandes!)

Absatz 5
"Nach dem Krieg wurde über ihre Tätigkeit kein Wort mehr gesprochen"
Wie kann Herr Chantelau dies belegen?
Gar nicht, denn es ist schlicht nicht wahr. Bereits Anfang der 80er Jahre stellten sich nicht wenige Einwohner von Farge und Rekum Schulklassen des SZ Sandwehen für Interviews zur NS-Zeit zur Verfügung.
Der ehemalige Ortsgruppenleiter Johann Dietrich Trüper war Gründungsmitglied des ehemaligen Vereins für Gemeinwohl, dem Vorläufer des Heimatvereins. 1. Vorsitzender nach dem 2. Weltkrieg war Heinrich Garrn.
Dies ist wiederholt eine falsche Angabe und zeigt die oberflächlichen Recherchen.
Der Historiker Prof. Dr. H.-G. Trüper nannte seinen Großvater J.D. Trüper einen "Mitläufer". Seine Forschungen erbrachten keine anderen Erkenntnisse.
"Der Heimatverein tut sich mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit…schwer…"
Siehe oben (wer sich mit dem Thema leichttut, macht viele Fehler).

"Auch 70 Jahre danach ist dem Verein das Thema offenbar zu heiß"
Die persönliche absichtlich provokativ formulierte Wahrnehmung von Herrn Chantelau zeigt, dass er sich in der Arbeit der Vereine vor Ort nicht auskennt und mit diesem Satz nur für Aufsehen sorgen wollte. Wenn er eine derartige Behauptung aufstellt, sollte er sie auch belegen können.
Herr Chantelau hat im Heimatverein eine Ausstellung machen wollen. Von einem Vortrag war nicht die Rede.
Eine Ausstellung war aus mehreren Gründen nicht möglich. Nachträglich erweist es sich als richtig, diese Ausstellung abgelehnt zu haben, denn es sind offensichtlich in der Ausarbeitung von Herrn Chantelau zu viele Fehler, schlechte Recherchen, unverifizierte Aussagen enthalten.

 

 


 

Welche Zukunftspläne gibt es für das Gelände des Tanklagers Farge?

Das Tanklager Farge ist mit über 300.000 Kubikmetern Fassungsvermögen in 78 Tanks das größte künstlich angelegte unterirdische Tanklager der Welt. Errichtet in den dreißiger Jahren wurde es bis 2013 betrieben. Eigentümer ist die Bundesrepublik Deutschland. Bombardierungen während des Zweiten Weltkrieges haben wohl zu Schäden geführt, die noch heute Umweltgefahren weit über das Gelände hinaus verursachen. Die Sanierung auf dem weitläufigen Areal hat inzwischen begonnen.
Auf dem 300 Hektar großen Gelände (davon 200 Hektar auf Bremischem Gebiet) wurde die Sanierung des verseuchten Grundwassers bereits 2010 begonnen und wird voraussichtlich bis 2034 dauern. Bis 2014 wurden 24 Tonnen Schadstoffe entsorgt, ein Vielfaches davon befindet sich noch in der Erde. Die Grundwasserverseuchung bedroht langfristig das bedeutende Wasserschutzgebiet Blumenthal, aus dem für die Versorgung des Stadtteils jährlich etwa sechs Millionen Kubikmeter Trinkwasser entnommen werden.
Die Beseitigung von Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg wird gleichzeitig durchgeführt. Allein 2016 wurden mindestens fünf Bomben gefunden und beseitigt, drei weitere bis Juni 2017. Unter Federführung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) werden derzeit u. a. am ehemaligen Entladegleis Bodenuntersuchungen bis unter den Grundwasseranschnitt durchgeführt, da die BImA mittelfristig eine Alternative zur laufenden Sicherung des Grundwasserabstroms mittels Brunnen sucht. Hierfür muss die Bundesanstalt zunächst die Ausdehnung der Bodenkontaminationen im Detail erkunden. Erst dann kann die BImA Art und Umfang weiterer Maßnahmen planen und durchführen.
Auch Ortspolitik, Initiativen und Bürger/-innen im Stadtteil verfolgen die Entwicklung auf dem Gebiet mit Interesse. So hat der Denkort Bunker Valentin die Nutzung des Schiffsanlegers auf dem Gelände des Tanklagers – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bunker – für einen anzustrebenden Fähranleger für Besucher/-innen des Denkorts angeregt, der Sportverein TSV Farge-Rekum interessiert sich als Standort für seinen neuen Trainingsplatz ebenfalls für ein Gelände in Hafennähe. Insgesamt bietet das Gelände des ehemaligen Tanklagers umfangreiche Perspektiven zur Weiterentwicklung des Standortes Bremen-Nord.

Quelle: Kleine Anfrage der Fraktion der SPD an den Senat, 26.11.2018

Ein neuer Wald als Ersatz

Als Ausgleich für das Neubaugebiet „Aumunder Wiesen II“ sollen neue Lebensräume entstehen

Vegesack.
Für das Baugebiet Aumunder Wiesen II entsteht als Ausgleichsmaßnahme in Rekum ein neuer Wald mit mehr als 17 000 Quadratmetern. Das bestätigt die Umweltbehörde.

Im Neubaugebiet „Aumunder Wiesen II“ sollen 16 Einzelhäuser und 16 Doppelhaushälften entstehen, wie es der Bebauungsplan vorsieht. Die Firma M-Projekt wird als Bauherr ein neues Wohnangebot zwischen dem Aumunder Friedhof und Beckstraße in Nachbarschaft zu den bereits bebauten Aumunder Wiesen I schaffen (wir berichteten).
Bereits im Vorfeld sind auf einer Fläche von 1,4 Hektar Bäume gerodet worden, was für erheblichen Unmut der Anwohner sorgte. Vor Kurzem wurden die überarbeiteten Pläne dem Beirat Vegesack vorgestellt. „Die Fläche, die bebaut werden soll, war früher eine riesige Sandgrube“, sagt Manfred Baumgart von der Siedlergemeinschaft Aumund I, „dort wurden 240 000 Kubikmeter Sand herausgeholt.“ Anschließend wurde die etwa 2,6 Hektar große Sandabbaufläche mit Bauschuttmaterialien verfüllt. Manfred Baumgart hält es für möglich, dass Schadstoffe in das Regenrückhaltebecken gelangen, das im Zuge der Wohnbebauung entstehen soll. „Wir werden jedenfalls die Wasserqualität genau prüfen lassen“, sagt Manfred Baumgart.
Doch das Entwässerungskonzept für das Neubaugebiet steht, ebenso wie der Plan für eine Spielstraße und die Kita- und Schulversorgung. Mittlerweile gehen auch die Planungen für den Eingriff in die Natur voran, der durch sogenannte Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden muss. Die rechtlichen Grundlagen für diese sogenannte Kompensation liefern Bundesnaturschutzgesetz und das Bremische Naturschutzgesetz: Natur, die durch Bebauung verschwindet, muss an anderer Stelle neu geschaffen oder entwickelt werden. Doch in einer dicht besiedelten Großstadt wie Bremen sind solche Flächen knapp, und in unmittelbarer Nähe der „Aumunder Wiesen II“ lassen sich keine finden. Den Überblick über den Flächenpool, aus dem sich geeignete Standorte rekrutieren, hat in Bremen die Hanseatische Naturentwicklung GmbH (Haneg), die ein Kataster aller Kompensationsflächen führt.
Weil im Sinne des Bremischen Waldgesetzes der gerodete Gehölzbestand auf den Aumunder Wiesen als Wald eingeordnet wurde, soll auch wieder Wald entwickelt werden.
In der Rekumer Geest, in der Nähe der Lagerstraße, sollen nach Auskunft von Jens Tittmann, Pressesprecher der Umweltbehörde, zwei Flächen mit neuem Wald entstehen: Die eine ist 7 400, die andere 9 800 Quadratmeter groß, insgesamt also werden es 17 200 Quadratmeter sein. Die Kosten belaufen sich seiner Aussage nach auf etwa 150 000 Euro.

Die zweite Kompensationsfläche soll in den Hammersbecker Wiesen liegen, in denen artenreiches Feuchtgrünland auf einer Fläche von 7 600 Quadratmetern entwickelt werden. „Diese Pachtfläche soll weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden, allerdings mit Auflagen“, sagt Hans Ulrich Müller von der Haneg. Die Flächengrößen für die Kompensationsmaßnahmen wurden vom Planungsbüro BPW Baumgart und Partner berechnet.
Die Anpflanzungen des Waldes auf sandigem Grund wird die Hanseatische Naturentwicklung GmbH (Haneg) vornehmen: „Es gibt aber noch keinen Vertrag mit dem Bauherren“, sagt Hans Ulrich Müller von der Haneg, „von daher steht noch nicht fest, wie die Kompensations-maßnahmen im Einzelnen aussehen werden. Wir werden jedoch in der Rekumer Geest vor allem Eichen pflanzen und die Flächen anschließend pflegen.“ Um das Aufwachsen der Jungbäume zu sichern, soll der neue Wald von einem Wildschutzzaun umgeben werden.

„Wir werden in der Rekumer Geest vor allem Eichen pflanzen.“ Hans Ulrich Müller, Haneg

Quelle: „Die Norddeutsche“ Lokales am 29.November 2018, von Jörn Hildebrandt

 

Willkommensparty im NUNATAK / Blumenthal

Am 26.10.2018 luden die Kinder und Bildungs-Senatorin Claudia Bogedan und der kulturpolitische Sprecher der SPD und stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Rönnebeck, Elombo Bolayela zu einer Willkommensparty ins NUNATAK in Blumenthal ein.

Wir vom Heimatverein Farge-Rekum ev. übergaben den beiden „Neurönnebeckern“ als Willkommensgeschenk ein Einzugsbrot mit Salz und einem Cent.

Wir Wünschen beiden Familien eine Gute Zeit im Bremer Norden.

Beiträge des Heimatverein Farge-Rekum zum Datenschutz

Um der Datenschutzverordnung zu genügen, hat der Heimatverein folgendes beschlossen:

1. Neue Mitglieder haben ab sofort die Beitrittserklärung mit der anhängenden  Einwilligungserklärung und dem Datenschutzhinweis zu unterschreiben. Ausnahmen davon können wir uns zukünftig nicht erlauben.

2. Die eingetragen Mitglieder werden gesondert in dem jährlich am Jahresende erscheinenden Mitteilungsheft informiert.

Farge-Rekum, eine lange Geschichte

Erhältlich sind sie zur Zeit gegen eine Schutzgebühr von 5,-€
bei der

Blumenthaler Bücherstube
Landrat-Christians-Str. 140
28779 Bremen

oder zu den Archivzeiten oder Ausstellungen im Archiv
des Heimatverein im Kahnschifferhaus

Baustelle Farger und Alte Str., Anfang November 2018 Ende Februar 2019

T E R M I N Ä N D E R U N G !

Die hanseWasser Bremen GmbH saniert den Niederschlagswasserkanal in der Farger Straße in Bremen Farge in der Zeit von Anfang November 2018 bis Ende Februar 2019
Der Kanal hat einen Durchmesser von 400mm und soll im Schlauchverfahren in geschlossener Bauweise erneuert werden.
Der Mischwasserkanal aus dem Jahr 1975 weist Undichtigkeiten und Längsrisse auf.
Der Sanierungsabschnitt liegt im Bereich von Hausnummer 6 bis 95 in der Farger Straße.
Für die Sanierung des Niederschlagswasserkanals gelten folgende Randbedingungen:
- zum Einbau der Schlauchliner und für die dazugehörigen Arbeiten ist eine Teilsperrung für eine Fahrtrichtung an den betroffenen Schächten notwendig.
- die Hausanschlußleitungen müssen wegen ihren guten Zustands nicht erneuert bzw. renoviert werden.
Auf Grund der vielen Arbeitsschritte (Kanaluntersuchung, Kanalreinigung, Vorarbeiten mittels Roboter, Sanierung mittels Schlauchliner) kann es zwischen den einzelnen Arbeitsschritten zu Unterbrechungen kommen.
Die Anwohner in den einzelnen Baustellenbereichen werden rechtzeitig durch ein Informationsschreiben zur Kanalsanierung informiert.

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Die hanseWasser Bremen GmbH saniert den Schmutzwasserkanal in der Farger Straße und Alte Straße in Bremen Farge in der Zeit von Ende Januar 2020 bis ca. Ende August 2020
Der Kanal hat einen Durchmesser von 800mm und soll im Schlauchverfahren in geschlossener Bauweise erneuert werden.
Der Mischwasserkanal aus dem Jahr 1975 weist Undichtigkeiten und Längsrisse auf.Der Sanierungsabschnitt liegt im Bereich von Hausnummer 119 bis 95 in der Farger Straße und geht über die Alte Straße bis zur Kläranlage Farge und hat eine Länge von 1252m. Der Baubereich geht auch aus dem Lageplan hervor, der als pdf-Datei über den unten genannten Link aufrufbar ist.
Für die Sanierung des Schmutzwasserkanals gelten folgende Randbedingungen:
- zum Einbau der Schlauchliner und für die dazugehörigen Arbeiten ist eine Teilsperrung für eine Fahrtrichtung an den betroffenen Schächten notwendig.
- die Hausanschlußleitungen müssen wegen ihren guten Zustands nicht erneuert bzw. renoviert werden.Auf Grund der vielen Arbeitsschritte (Kanaluntersuchung, Kanalreinigung, Vorarbeiten mittels Roboter, Sanierung mittels Schlauchliner) kann es zwischen den einzelnen Arbeitsschritten zu Unterbrechungen kommen.Die Anwohner in den einzelnen Baustellenbereichen werden rechtzeitig durch ein Informationsschreiben zur Kanalsanierung informiert.
Bei allen Fragen bezüglich der Kanalsanierung wenden Sie sich bitte an die hanseWasser Bauleitung (Herrn Messer) für diese Maßnahme, den Sie unter der Tel.: 0421/988-1311 erreichen.

Quelle: hanseWasser
https://www.hansewasser.de/wir-als-unternehmen/service/baustellenradar.html